Summerstomp
       

Die Vorverkaufsstellen:


Vopo Records, Coretex, Puke Music, Dr. Marten's Stockist, Café








Forestle - Im Internet suchen & Regenwald retten

 

Wieso, Weshalb, Warum . . .

Mit der Unterstützung von fast 80 HelferInnen findet seit 2006 jedes Jahr Ende August das SummerStomp-Festival im Köpenicker CAFE/HdJK statt. Wir sind ein nicht-gewinnorientiertes Festival und rocken mit rund 600 Gästen und einer handvoll Bands aus Berlin und außerhalb unser selbst gestaltetes Open-Air Gelände, bis der Tanzboden brennt und die Meute jubelt.
Die Musik auf dem Festival und bei der anschließenden Aftershow-Party geht in Richtung Ska/Reggae/Punk - gut gelaunt und tanzbar eben. Wir geben jungen Bands aus der Umgebung die Chance, mal vor einem größeren Publikum zu spielen, bemühen uns aber, auch bekanntere Bands von weiter weg ranzuholen.
Mit dabei sind meistens noch diverse KleinkünstlerInnen oder FeuerspuckerInnen und die eine oder andere sich selbst vorstellende politische Gruppe.
Das SummerStompCrew lebt und entwickelt sich durch die jedes Jahr neu dazukommenden Leute, die mit ihren Ideen und ihrer Begeisterung stets neuen Schwung in das Festival bringen.
Nichtsdestotrotz orientieren wir uns an den folgenden Prinzipien oder sehen jene als Teil unseres Selbstverständnisses:

 

Do it yourself - Mach es einfach selber

Do it yourself (DIY) beinhaltet Selbstorganisation und Eigeninitiative. Wir schaffen uns mit SummerStomp einen Handlungsspielraum, um eigene Vorstellungen umsetzen und nach außen transportieren zu können. Damit wollen wir der reinen Konsumhaltung und der sich weiter verbreitenden Unmündigkeit entgegentreten.

Unsere Gruppe arbeitet nach dem Konsensprinzip, d.h. alle Entscheidungen werden einstimmig getroffen. Natürlich gibt es einzelne Arbeitsgruppen, die für bestimmte Arbeitsbereiche zuständig sind, aber alle Ergebnisse werden zurück in den Vorbereitungskreis getragen und diskutiert.
So werden Entscheidungen nicht einigen Wenigen überlassen, niemand wird überfordert und einer Rangordnung innerhalb der Struktur wird entgegengewirkt. Obwohl dies oft sehr anstrengend ist und lange dauert, haben wir diesen Weg gewählt, weil mensch so lernt, anderen zuzuhören, auch mal vom eigenen Standpunkt Abstand zu nehmen und (auf)einander zu achten.

Die Gesellschaft ist geprägt von Leistungsdruck, Konkurrenz und Konsum.......
Wir wollen kein gegeneinander sondern solidarisches Miteinander!
DIY bedeutet auch Eigenverantwortlichkeit und Verbindlichkeit.
Deswegen steht und fällt das SummerStomp mit der Aktivität von den Initiatoren, MitstreiterInnen und HelferInnen.

Also, wenn ihr uns unterstützen wollt, Fragen habt oder selbst auch etwas eigenes auf die Bühne stellen wollt, meldet euch und kommt vorbei.

 

Linke und alternative Strukturen unterstützen/ vernetzen

Mit dem SummerStomp wollen wir Projekte aus der linken Szene unterstützen und vernetzen bzw. lokale und nachhaltige Strukturen fördern und nutzen.

In der Vergangenheit haben wir mit den finanziellen Überschüssen aus dem SummerStomp linke Aktionen und Gruppen unterstützt.
(2006: Demo gegen den Nazi-Aufmarsch für ein nationales Jugendzentrum im Berliner Südosten; 2007: Mobilisierung nach Heiligendamm gegen den G8-Gipfel).
Zur Vernetzung antifaschistischer Strukturen in Köpenick arbeiteten wir mit dem Bündnis 'Bunt Statt Braun' und dem Antifaschistischen Bündnis Süd-Ost (ABSO) zusammen. Wir versuchen stetig, diese Arbeit zu intensivieren und auszubauen.

Um das Miteinander und die Solidarität in der Nachbarschaft zu fördern und zu nutzen, kaufen wir unsere Brötchen lieber beim Bäcker um die Ecke und die Bio-Würste beim Bauern aus der Region..............
Wir verzichten auf Sponsoring durch große Firmen, Konzerne, politische Organisationen und Institutionen.

Wir sind uns bewusst, dass wir bei der Organisation des SummerStomps das Geld nicht ganz herausnehmen können. Trotz dessen wollen wir euch eine gewisse Qualität zu einem fairen Preis bieten.

 

Soziale Freiräume schaffen und verteidigen!!!

Wir denken, dass soziale Freiräume (nicht nur in Köpenick) wichtig und notwendig sind, da sie Platz zur Selbstverwirklichung und Selbstentfaltung bieten. Autonomes politisches und kulturelles Engagement braucht Räume welche - leider - erkämpft und verteidigt werden müssen. Orte, an denen sich Mensch Leistungsdruck, Konsumterror und stattlicher Einflussnahme ausgesetzt sieht, gibt es zur Genüge.

Dass soziale Freiräume auch in Köpenick bedroht sind, zeigt sich momentan an dem von der Schließung bedrohten MELLOWPARK.
Deshalb unterstützen wir das Bürgerbegehren zur Erhaltung des Projektes und die Bürgerinitiative "Hände weg vom Mellowpark".
Und dass sich der Kampf um das Bestehen bleiben lohnen und Erfolg haben kann (und oft auch die einzige Chance ist), zeigt der Erhalt des vor 5 Jahren von der Schließung bedrohten CAFE/HdJK.

 

Antifaschistisches Selbstverständnis

Antifaschismus bedeutet für uns nicht nur auf unserem Festival keine Nazis (und ebenso auch keine Sexisten, Rassisten oder Antisemiten) zu dulden, sondern auch im Alltag gegen Faschisten aktiv zu werden.
Da unser Festival in unmittelbarer Nähe zur NPD-Bundeszentrale stattfindet, wollen wir damit aber auch ein politisches Zeichen gegen Ausgrenzung und Menschenverachtung und für ein vielseitiges Miteinander setzen.......

 

....resist to exist!!!

Mit freundlicher Unterstützung von:

Haus der Jugend und Kultur All 1 Aposkalypse Krokodil Flussbad Hände weg vom Mellowpark